Transplantationsskandal: Ermittlung in der Uni Münster

In der Uniklinik Münster wird aufgrund von Manipulationen der Warteliste für Lebertransplantationen ermittelt. Es soll laut der bei der Bundesärztekammer angesiedelten Prüfungs- und Überwachungskommision (PÜK) Fälle gegeben haben, in denen eine Dialyse angegeben wurde, obwohl diese nicht stattgefunden hatte oder nicht notwendig gewesen sei. Außerdem fanden Lebertransplantationen statt, für die die nötigen Vorraussetzungen nicht gegeben waren. Ob es zur Anklage kommt, werde sich innerhalb der nächsten Monate entscheiden. Mehr dazu bei Süddeutsche.de.

Unterdessen weist das Uniklinikum Münster die Vorwürfe der “systematischen Richtlinienverstöße” zurück. In einer Stellungnahme heißt es, die Uniklinik hätte die Richtlinien nur anders ausgelegt und keinesfalls absichtlich einen Verstoß durchgeführt.

Neun von 25 Verstößen erkannte man an, doch die anderen 16 wies man zurück. Lesen Sie die Stellungnahme des UKM hier.