Alle Beiträge mit den Schlagwort »äußere Wendung«:

Wann ist eine Behandlung stationär? Neuste Rechtsprechung.

Ein schwer verletzter Patient kommt in die Notaufnahme eines grundversorgenden Krankenhauses. Während der Hubschraubertransport zur Uniklinik organisiert wird, wird der Patient intubiert und beatmet, bekommt Volumen- und Katecholamintherapie, um den Kreislauf zu stabilisieren. Eine heftig blutende Platzwunde wird chirurgisch versorgt.…

Bundessozialgericht B 1 KR 37/22 R

Das Aufnahmedatum des in Rede stehenden Falles lag im Jahr 2014. Die physische und organisatorische Eingliederung einer Versicherten in das spezifische Versorgungssystem des Krankenhauses für eine äußere Wendung bei Beckenendlage begründet eine stationäre Behandlung im Sinne des § 39 Abs…

Landessozialgericht Hamburg L 1 KR 43/18

Kernpunkte: Eine elektive Behandlung über 6,5 Stunden kann auch eine stationäre Behandlung sein. Es kommt auf die augenscheinliche Eingliederung des Patienten an, also ob der Patient die Infrastruktur des Krankenhauses – also insbesondere die typische intensive ärztliche Betreuung sowie die…