Alle Beiträge mit den Schlagwort »Verbringung«:

Bundessozialgericht B 1 KR 18/22 R

Das Aufnahmedatum des in Rede stehenden Falles lag im Jahr 2015. Ein Krankenhaus ohne Versorgungsauftrag für Strahlentherapie ließ eine bereits ambulant laufende Strahlentherapie während einer stationären Behandlung durch eine externe Praxis fortführen und kodierte die entsprechenden Prozeduren (OPS 8-522.91) –…

Bundessozialgericht B 1 KR 18/22 R

Kernpunkte: Ein Krankenhaus darf keine Strahlentherapie abrechnen, wenn es dazu keinen Versorgungsvertrag hat. RdNr 11, 13, 18 Vom Krankenhaus im Rahmen einer Verbringung veranlasste Leistungen sind so zu behandeln, als hätte das Krankenhaus selbst die Leistung erbracht. RdNr 17 Der…

Bundessozialgericht B 1 KR 15/21 R

Kernpunkte und Kritik: Eine Strahlentherapie, die während eines stationären Aufenthaltes in einem Krankenhaus mit im Krankenhausplan ausgewiesener eigener Strahlenabteilung als Auftragsleistung in einer Praxis außerhalb des Krankenhauses erbracht wurde, dürfe nicht kodiert werden, weil sie keine allgemeine Krankenhausleistung sei. (RdNr…

Schnelle Verlegung: Wenn nötig europaweit

Das Bundes­sozial­gericht hat ein Urteil (B 1 KR 6/15 R vom 21.04.2015) gesprochen zur Frage der ver­späte­ten Ver­le­gung. Wie so oft, wird das Risiko dem Krankenhaus zugeordnet. Der Fall Die Patientin wurde wegen einer Kolik bei Purpura Schönlein-Henoch aufgenommen. Das…

Bundessozialgericht B 3 KR 17/06 R

Kernpunkte: Der Unterschied zwischen Verlegung und Verbringung ist nicht von der Aufenthaltsdauer in das übernehmende Krankenhaus abhängig. Zur Definition einer Krankenhausbehandlung (§ 107 Abs. 1 SGB V): „Aus der Umschreibung, dass die Krankenbehandlung „vorwiegend“ durch ärztliche und pflegerische Hilfeleistung zu…