Fortbildungskonzept für Krankenhäuser


Fortbildungskonzept und Vergessen - Quelle: Wikipedia: Rdb

Eine Woche nach der Schulung sind noch 20 % der Inhalte abrufbar

 

Fortbildungskonzept: Das Ziel

Ein effektives  Schulungskonzept zum Thema „Abrechnung im Krankenhaus“ ist für die Liquidität der Häuser eminent wichtig.

Für eine wirksame Schulung muss zunächst klar sein, welche Ziele man verfolgt: Eine korrekte Kodierung ist natürlich entscheidend. Genauso  wichtig sind aber die (ärztlichen) Entscheidungen über Zeitpunkt und Begründung der stationären Aufnahme resp. der Entlassung.

Dieses Wissen soll nachhaltig präsent sein.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass eine halbe Stunde nach der Fortbildung, nur noch 50 % der Inhalte “hängen geblieben” sind. Eine Woche später sind bis zu 80 % des Gelernten wieder vergessen.

Deshalb spielt die Wiederholung bereits gelernter Inhalte, gerade in der Erwachsenenbildung, eine große Rolle. Was man nicht im Alltag benutzt, vergisst man. Daher ist das Ziel eines erfolgreichen Fortbildungskonzeptes im Krankenhaus die regelmäßige Wiederholung der Basisprinzipien.

Die Kodierrichtlinien umfassen ca. 150 Seiten. Ungefähr zweieinhalb Seiten davon beschreiben alle Änderungen zum Vorjahr, der Rest ist unverändert geblieben. Eine "Updateschulung" behandelt also 1,7% der Informationen aus den Kodierrichtlinien. Dagegen werden 98% der Informationen nicht behandelt, weil sie angeblich schon bekannt sind.

Online Training

Fortbildungskonzept: Lernerfolgsübersicht von Medcontroller

Lernerfolgsübersicht von Medcontroller

Das Online Training von Medcontroller wurde als Instrument konzipiert, das die Basisprinzipien der Fallabrechnung im Krankenhaus nachhaltig vermittelt. Wenn Sie die Konzepte und ihre Umsetzung betrachten, wird klar, wie das Online Training die Probleme passgenau löst. Ihre Vorteile:

  • Lernerfolgskontrolle einfach gemacht: Sie brauchen keine Anwesenheitslisten, Ergebnislisten oder sonstige Kontrollen mehr. Sie melden den Teilnehmer an und beschreiben die Kurse, die er oder sie zu belegen hat. Wenn die entsprechende Prüfung bestanden wurde, bekommen Sie eine Mitteilung und außerdem regelmäßig Übersichte über die Leistungen der gesamten Teilnehmergruppe (Bild).
  • Abgestimmt auf die Zielgruppe: Nicht jeder Mitarbeiter, der Einfluss auf die Fallabrechnung hat, muss den gleichen Kenntnisstand haben.
    • Ärzte, die nicht kodieren, aber Entscheidungen über Aufnahme und/oder Entlassung von Patienten treffen, profitieren von unserem Kompaktkurs. Dieser behandelt nur "Basics" der Kodierung, geht dafür ausführlicher auf die Verweildauer-Problematik ein.
    • Mitarbeiter, die aktiv kodieren, werden angesprochen von unserem Komplettsystem "Kodierung und Dokumentation im DRG-System".
    • Mitarbeiter aus der Stationspflege, den Funktionsabteilungen (Operationstrakt, Endoskopie usw.) oder aus der Intensivpflege finden ihre Inhalte im Kurssystem "DRG-Wissen für Pflegende".
  • Abgestimmt auf den einzelnen Teilnehmer: Sie können bestimmen, welche Prüfungen der Teilnehmer abzulegen hat. Damit vermeiden Sie "fachfremde" Kurse. Eine Pflegekraft aus dem OP muss nicht den Kurs “PKMS” oder “Intensivmedizin” beherrschen.
  • Abgestimmt auf den Kenntnisstand des Teilnehmers: Ein Teilnehmer, der den Stoff wiederholt, ist nicht gezwungen, jede Seite von A bis Z erneut durch zu arbeiten. Themen, von denen er glaubt, sie schon zu kennen, können übersprungen werden. Spätestens bei der Prüfung wird sich dann zeigen, ob nicht doch noch das eine oder andere Kapitel wiederholt werden sollte. Da die Prüfung bei einer Wiederholung immer wieder neue Fragen stellt, ist "schummeln" hier nicht ganz einfach.

Vorschlag für ein Fortbildungskonzept pro Zielgruppe

Nicht kodierende Ärzte

In Krankenhäusern, die eine Kodierabteilung oder Kodierfachkräfte haben, ist die Ärzteschaft in der Regel bei der Fallverschlüsselung kaum noch eingebunden. Dass die Ärzte sich dennoch mit dem Abrechnungssystem auskennen müssen, ist da schwer zu vermitteln. Außerdem ist es in Zeiten von Ärztemangel nicht ganz einfach, die Teilnahme an einem "uninteressanten" Kurs zu "erzwingen".

Für diese Teilnehmergruppe wurde der Kurs "DRG-Wissen kompakt" entworfen. Er besteht aus einem einzigen aber umfangreichen Modul, das einen besonderen Fokus auf Aufnahmegrund, Verweildauer und Wiederkehrer setzt. Es gibt eine einzige, aber umfangreiche Prüfung.

Für die Handhabung empfehlen wir, diesen Kurs als Teil der Einstellungsprozedur einzusetzen. In diesem Kontext ist es erfahrungsgemäß einfacher, die Kursteilnahme zu verlangen. Dazu können Sie "anonyme Lizenzen" am Anfang des Kalenderjahres bestellen. Während des Jahres können Sie die Teilnehmer nach Bedarf anmelden.

Alternativ kann der Kurs als "Refresher" für die komplette ärztliche Belegschaft eingesetzt werden. Mit dem großzügigen Mengenrabatt sind die Preise sehr gemäßigt.

Kodierende Mitarbeiter

Diejenigen, die Kodierverantwortung tragen, sollten jährlich den Kurs "Kodierung und Dokumentation im DRG-System" absolvieren. Dadurch werden die Neuerungen im System, die jedes Jahr in die Kurse eingepflegt werden,  vermittelt und sind auch Teil der Prüfung. Gleichzeitig wird sicher gestellt, dass Grundregeln, die nicht täglich angewendet werden, erneut ins Gedächtnis gerufen werden.

Sie können bei der Anmeldung bestimmen, welche Prüfungen als "Pflichtprüfungen" Teil des Berichtswesens für den Auftraggeber werden. Die übrigen Kurse können die Teilnehmer natürlich dennoch absolvieren: Wer am Ende des Jahres alle zehn Prüfungen bestanden hat, bekommt ein ausgedrucktes und unterschriebenes Gesamtzertifikat per Post zugeschickt. Diese Zertifikate werden gerne als Fortbildungsnachweis für Kodierfachkräfte genutzt.

Pflegende

Auch die Pflege spielt eine wichtige Rolle bei der Dokumentation und, insbesondere im Funktionsdienst, auch bei der Kodierung. Dennoch sind die Anforderungen an Eindringtiefe und Fokus einer "DRG-Fortbildung" andere, als bei den anderen beiden Zielgruppen.

Diesem Anspruch wird unser Kurs "DRG-Wissen für Pflegende" gerecht und eine Wiederholung mindestens alle zwei Jahre wird empfohlen. Die verschiedene Kursabschnitte können auch hier einzeln als "Pflichtprüfung" angegeben werden. Allerdings sind die einzelnen Module inhaltlich sehr unterschiedlich. Daher sollte die Auswahl genau auf den betreffenden Teilnehmer abgestimmt sein, um den erforderlichen Praxisbezug zu wahren.

  • Für die Stationspflege werden der Allgemeine Teil und die hochaufwendige Pflege (PKMS) empfohlen.
  • Für Funktionspflegende (Diagnostik und OP), die auch bei der Prozedurkodierung eingebunden werden, empfiehlt sich der Allgemeine Teil und Operationstrakt und Funktionsabteilungen.
  • Schlussendlich empfehlen wir für die Pflege auf Intensivstationen, IMC und Stroke Units den Allgemeinen Teil, sowie Intensivstation - IMC - Stroke Unit.

Psychiatrie und Psychosomatik

Das PEPP-System wird 2017 endgültig kommen; hier werden noch Anwendungserfahrungen gesammelt.  Der Kurs "Kodieren und Dokumentieren im PEPP-System" erklärt daher die Sachverhalte komplett und Schritt für Schritt.

Der Kurs wird mit seinen Anwendern "mitwachsen". Der Fokus wird sich mit den Jahren verschieben von "Was ist das genau?" hin zu "Welche Probleme gibt es und wie gehen wir damit um?". Daher wird eine jährliche Teilnahme empfohlen.

Testzugang für das Online Training

Krankenhäuser und Organisationen können für einige Tage einen Testzugang bekommen. Dieser erlaubt den vollen Zugriff auf Kurs und Prüfung. Lassen Sie sich von Stil und Inhalt überzeugen!

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