2004-0606a Mitochondriale Zytopathie

Diese Kodierrichtlinie wurde 2005 gestrichen.

0606a Mitochondriale Zytopathie

Einige mitochondriale Krankheiten, für die es spezifische Kode-Zuweisungen in der ICD gibt, sind:

Mitochondriale Enzephalopathie, Laktatazidose- und Schlaganfallähnliche Symptome (MELAS)

Kodierung

G31.81Mitochondriale Zytopathie

und danach je nach vorliegender Symptomatik der passende Kode für „Schlaganfall“ aus I60–I64, etc.

Myoklonusepilepsie (ragged red fibre/MERRF)

Kodierung

G31.81Mitochondriale Zytopathie [inkl. MERRF-Syndrom]
G40.3Generalisierte idiopathische Epilepsie und epileptische Syndrome

Chronisch-progressive externe Ophthalmoplegie

Kodierung

G31.81Mitochondriale Zytopathie

mit der/den passenden Nebendiagnose(n) aus folgender Liste:

H49.8 Sonstiger Strabismus paralyticus
H49.4 Ophthalmoplegia progressiva externa
H36.8* Sonstige Affektionen der Netzhaut bei anderenorts klassifizierten Krankheiten
I44.– Atrioventrikulärer Block und Linksschenkelblock
I45.– Sonstige kardiale Erregungsleitungsstörungen

Anmerkung: Liegt bei einem Patienten mit einer chronisch-progressiven externen Ophthalmoplegie eine mit H36.8* zu kodierende Manifestation vor, wird G31.81 als dazu gehöriger Ätiologiekode durch ein Kreuz gekennzeichnet (G31.81†). Der Stern-Kode ist unmittelbar nach dem Kreuz-Kode anzugeben.

Mitochondriale Myopathie

Kodierung

G71.3Mitochondriale Myopathie, anderenorts nicht klassifiziert