2006-P013d Wiedereröffnung eines Operationsgebietes/Reoperation

Änderungen der Ursprungsversion: 2012, 2005.

Ursprüngliche Version dieser Kodierrichtlinie: 2003

P013d Wiedereröffnung eines Operationsgebietes/Reoperation

Bei der Wiedereröffnung eines Operationsgebietes zur

  • Behandlung einer Komplikation
  • Durchführung einer Rezidivtherapie
  • Durchführung einer anderen Operation in diesem Operationsgebiet

ist zunächst zu prüfen, ob die durchgeführte Operation mit Wiedereröffnung des Operationsgebietes im OPS durch einen spezifischen Kode im betreffenden Organkapitel kodiert werden kann, wie z.B.:

5-289.1Operative Blutstillung nach Tonsillektomie
5-340.3Rethorakotomie.

Gibt es keinen spezifischen Kode, dann ist die durchgeführte Operation zusammen mit einem Zusatzkode, wie z.B.

5-379.5Reoperation an Herz und Perikard
5-559.3Revisionsoperation an der Niere
5-749.0Resectio
5-983Reoperation

für die Reoperation anzugeben (siehe Beispiel 1).

Für die Herz- und Nierenchirurgie gibt es eigene Kodes für eine Reoperation, die im OPS als eigenständige Kodes ausgewiesen sind, aber im allgemeinen wie Zusatzkodes verwendet werden (siehe DKR 0909 Revisionen oder Reoperationen an Herz und Perikard).

Beispiel 1

5-062.8Andere partielle Schilddrüsenresektion: subtotale Resektion
5-983Reoperation